Das erste Schickbuch und meine nicht vorhandene Kritikfähigkeit

Die drei Damen waren die erste Geschichte und damit auch das erste Schickbuch, das im WäldchenVerlag veröffentlicht wurde. Was passierte, als die erste Kritik kam.

Die Kurzgeschichte „Die drei Damen“ wollte ich damals nicht mit anderen als Anthologie o . ä. veröffentlichen, sondern als für sich stehende Geschichte. Gut, Pixie und Co. gibt es ja bereits. Und mir war zudem wichtig, dass das Produkt über die Geschichte hinaus einen Nutzen hat. So entstand die Idee für eine kleine Buchform, die man wie eine Postkarten verschicken kann.

Das geht, weil die Schickbücher im Postkartenformat sind und auch eine entsprechende Rückseite mit Adresszeilen und Briefmarkenfeld haben. Außerdem haben sie alle einen Sticker, mit dem man das Buch von außen verschließen kann.

Geschenkideen neu denken

Denn so ist es möglich, dass du die Geschichte auch bis ans andere Ende der Welt versenden kannst, wenn du willst! Ich wollte, dass diese Geschichten als Geschenk überall ankommen können, um auch Menschen eine Freude zu machen, die nicht um die Ecke wohnen. Solche Gedanken macht man sich alle während einer Produktentwicklung!

Ich mache wie gesagt so ziemlich alles selbst, bis auf die Illustrationen. Also habe ich auch die Schrift im Buch gestaltet etc. Zu diesem Zeitpunkt war ich Teil einer Frauengruppe Selbstständiger und Künstlerinnen, in der ich das erste gedruckte Buch vorstellte.

Sie lernt, indem sie macht

Ich sag mal so: Als Grafikerin sieht man so einiges, was Normalsterbliche nicht sehen. Und so fiel einer der Damen auf, dass die Schrift aufgrund des Blocksatzes an einigen Stellen große Lücken hatte.

Heute verstehe ich diese Kritik, die inhaltlich konstruktiv, aber vorgetragen recht unsensibel war. Na ja, wie sagt man: Mut zur Lücke! Die drei Damen zeichnen genau diese aus, bei dem zweiten Schickbuch “Die kleine Schleife – Das Geschenk” gibt es diese nicht mehr.

Nur Mut – Neues ist immer gut

Wenn wir mit etwas Neuem beginnen, ist es wichtig, dass wir gut mit uns selbst umgehen: Wir setzen die Dinge so gut um, wie wir es zu diesem Zeitpunkt können. Wir wissen es nicht besser, bis wir es versuchen und machen. Erst dadurch lernen wir und haben die Möglichkeit, zu wachsen.

Die Idee der Schickbücher liebe ich nach wie vor sehr. Ich habe sie sogar patentieren lassen. Seit etwa einem Jahr haben sie außerdem ihre eigene Webseite, weil ich auch anderen die Möglichkeit geben will, diese Idee zu nutzen. Du findest sie hier: schickbuch.de

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