Einfacher Standbau für den öffentlichen Nahverkehr!

Ein weiterer Faktor in Sachen Nachhaltigkeit, der mir erst gar nicht so bewusst war, ist unser Standbau. Da ich kein Auto habe und fahre, bin ich immer darauf bedacht, möglichst leichte und kleine Möbel zu kaufen, die dann auf Märkten und Messen stehen.

Ich fahre dann immer wie so ein kleiner Packesel mit meinem manuellen Mini-Gabelstapler mit der Bahn. Wie kannst du dir das vorstellen? Ich habe bei thomann (selbstbezahlt) eine Art ‘Hackenporsche’ gekauft, der eigentlich für schwere Musikanlagen gedacht ist. Er hat nur keine Tasche, sondern eine Art langes Hufeisen, auf dem man sein Equipment abstellen und am Griff fixieren kann. Das Ding hält echt eine ganze Menge aus!

Als Packesel mit leichtem Marktstand unterwegs

Ich habe damit schon mehrfach ganze Messestände auf einer Bahnfahrt von A nach B transportiert. Dazu nehme ich einen Rucksack, in den recht viel passt, und in den ich eine Auswahl unserer Produkte packe (nebst Essen und Trinken für mich).

Mich haben schon sehr oft andere Aussteller ungläubig angeschaut, wenn ich mit dem winzigen Equipment angereist bin und daraus auf einmal einen ganzen schönen Marktstand gezaubert habe.

Klar, es erfordert einiges an Kreativität und Recherche. Denn nicht überall findet man sofort die Sachen, die für unsere Produkte passen, schön UND dann auch noch zusammenklappbar sind. Aber all diese Dinge gibt es und mir persönlich macht es einen Heidenspaß, solche Möbel und andere Details zu finden und zu zeigen, dass es eben doch geht!

Ein einfacher Standbau ist lediglich eine Sache der Recherche

In diesem Sinne schlägt Kopf tatsächlich Kapital. Und umweltfreundlicher ist es auch noch: Ich kann alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen, verwende mein Standequipment immer mehrfach und verbrauche übrigens auch nicht so viel meiner eigenen Energie. Mein Stand ist binnen einer Stunde aufgebaut und ich habe selten Stress bei der ganzen Geschichte.

Foto Svenja Hirsch zum Beitrag VerlagsgründungSvenja Hirsch

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