Ein Backbuch planen und gestalten – alleine!

Ja, so war es tatsächlich. Das Backbuch war eine Idee von mir, die ich sehr autodidaktisch umgesetzt habe, bis auf das Schreiben natürlich:

Aber das Fotografieren der Rezepte und Layout des Buches waren schlicht Leidenschaften, die ich mir durchs Machen beigebracht habe.

So habe ich unser Backbuch umgesetzt

Ja, du hast richtig gelesen: Ich habe ALLE Rezepte selbst nachgebacken und fotografiert. Nur die Macarons habe ich nicht so gut hinbekommen, dass ich sie fotografieren konnte und bin bei Jacqueline Thien von dusucre Macarons zu Besuch in der Backstube gewesen. Wir haben die Herstellung dort einmal komplett dokumentiert. Sie hat mir zudem ein paar Macarons mitgegeben, die ich anschließend Zuhause fotografieren konnte.

Ein großer Spaß aus dem wenig später auch noch ein Artikel im Klönschnack über Jacqueline wurde. So habe ich mich durch alles durch gebacken und kann den Gugelhupf und die Amarettini mittlerweile auswendig, es sind meine persönlichen Lieblingsrezepte.

Mein wichtigstes Learning: Zeitdruck verursacht Fehler!

Jeden Abend habe ich in dieser Zeit oft bis spät Nachts am Schreibtisch gesessen. Geschrieben, das Layout gestaltet etc. Wenn ich eins am Ende nicht hatte, war es Zeit. Ich kam ins Schwimmen, als es um die letzten Abnahmen vor dem Druck ging. Denn ich hatte vor allem einen Fehler gemacht: Ich hatte meiner Lektorin den Text geschickt, bevor das Layout komplett stand.

Einiges verschob sich und ich musste andere Absätze machen etc. pp sowie unter anderem den Klappentext nochmal neu setzen… Dann kam irgendwann das fertige Buch! Ich war super stolz und komplett überrascht, weil auch das Cover aus dem wunderschönen Papier, das ich ausgesucht hatte, bestand.

Wenn du einen Fehler entdeckst und am liebsten im Boden versinken willst

Ihr könnt euch denken, was für ein Schreck es für mich war, als ich ein paar Tage später für eine Anzeige den Klappentext abtippte und feststellte, dass ich ausgerechnet dort eine Wortdoppelung hatte! Ich war am Boden zerstört und dachte zuerst daran, das Buch nicht zu verkaufen oder ähnliches.

Tatsächlich hat sich bisher kaum jemand daran gestört. Ich habe das Buch letztendlich auch für einen geringeren Preis angeboten als ursprünglich. Auf den Fehler wurde ich bislang zweimal angesprochen und das auch immer sehr respektvoll. Ich glaube, das Buch ist ansonsten einfach so schön, dass man gerne über diese Kleinigkeit hinwegsieht.

Was ich jetzt anders mache

Mir sind natürlich noch weitere Sachen aufgefallen, die ich bei einer nächsten Auflage ändern würde – aber die verrate ich jetzt mal nicht! Ich kann jedem von euch, der so ein Buch plant, das viel mit Layout arbeitet, raten das Lektorat erst im Anschluss an die Gestaltung zu machen.

So haben wir es bei den drei Herren und das mysteriöse Fischbrötchen gemacht: Meine Lektorin hat erst den reinen Text angesehen und sich dann nochmal das bombenfest stehende Layout angesehen. Einen Fehler habe ich dort bislang nicht entdeckt!

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